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Mar 1, 2004 –

AB(I) IN DEN BERUF

abi- und uni-Magazin der Bundesagentur für Arbeit sind die Klassiker unter den Printmedien zum Thema Bildung und Beruf - Nürnberger Redaktion versorgt Deutschlands Schüler und Studenten mit allem, was sie für die Studien- und Berufswahl wissen müssen   NÜRNBERG.  --  "Beruf", das Wort kommt ursprünglich von "Berufung". Im Idealfall bedeutet auch heute die Tätigkeit mit der man den größten Teil des Tages verbringt, mehr als nur "Job", mehr als die notwendige tägliche Geldbeschaffung und Pflichterfüllung. Aber wie findet man das Stückchen "Berufung" im Beruf, wie entscheidet man sich für die "richtige" Ausbildung? Bei dieser schwierigen und wichtigen Übung mit kompetentem Rat und umfangreicher Information zur Seite zu stehen - das haben sich die Magazine "abi" und "uni" zur Aufgabe gemacht.

"Wir wollen den jungen Leuten helfen einen Beruf zu finden, in dem sie sich wohl fühlen", so umschreibt Chef-Redakteur Uwe Betz die Ziel- setzung der beiden aus Nürnberg kommenden und deutschlandweit gelesenen Magazine, die sein Redaktionsteam zehn mal bzw. sieben mal im Jahr produziert. Herausgeber der beiden Klassiker unter den Studien- und Berufsmagazinen ist die Bundesagentur für Arbeit, um die Realisierung kümmert sich seit gut einem Jahr die Nürnberger Agentur Willmy Consult & Content.

In einer Auflage von 400.000 Exemplaren erscheint abi bundesweit, uni kommt auf eine Auflage von 140.000. Die Magazine werden an Schulen und Hochschulen ausgegeben und sind kostenlos. Wie Rainer Möller, Geschäftsführer von Willmy Consult & Content betont, wird auf den verantwortlichen und sachlichen Umgang mit den Themen Bildung und Berufswahl Wert gelegt. "Beim Umgang mit Arbeitsmarktprognosen zum Beispiel sind wir sehr vorsichtig. Seriösität ist uns wichtiger als spektakuläre Meldungen." Die Hil- festellung und Orientierung bei der Ausbildungs- und Berufswahl zu geben hat oberste Priorität.

Die Frage nach dem richtigen Beruf, der richtigen Ausbildung habe im Prinzip zwei Seiten, erläutert Möller. "Zum einen die individuelle. Jeder muss sich die Frage stellen: Was kann ich, und was will ich überhaupt?" Die zweite Seite betreffe die Bedingungen in Studium oder Ausbildung und am Arbeitsmarkt. Hier gehe es um konkrete und möglichst umfassende Information. "Welche Vorraussetzungen muss ich für die gewünschte Ausbildung mitbringen? Was kann ich mit meinem Studienabschluss beruflich anfangen? Wie ist der Arbeitsplatz gestaltet? Wie sind in Zukunft meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt, wenn ich mich für eine bestimmte Ausbildung entscheide? Das sind wichtige Kriterien für die individuelle Berufswahl. Hier können wir mit unseren Magazinen besonders viel beitragen."

Die beiden Zeitschriften konzentrieren sich dabei jeweils auf spezifische Zielgruppen. Während es in uni vor allem um konkrete Fragen des Berufseinstiegs von Hochschulabsolventen geht, legt abi den Schwerpunkt auf die vorausgehende eigentliche Orientierungsphase und zeigt die verschiedenen Möglichkeiten, die sich nach bestandenem Abitur eröffnen. Reportagen zu einzelnen Ausbildungsberufen und Studiengängen gehören ebenso zum abi-Reportiore wie Portraits von Universitätsstädten, Einschätzungen zu aktuellen Trends am Arbeitsmarkt und Erfahrungsberichten aus dem Studien- und Arbeitsalltag. Im abi-Interview werden regelmäßig Prominente wie Shona Fraser, Elke Heidenreich und Anne Will zum Thema Beruf und Karriere befragt. Und in jeder Ausgabe wird ein besonderes Schwerpunktthema breit behandelt, wie zum Beispiel: "Orientierung vor Lehre und Studium", "Zukunft der Arbeit" oder "Frauen in Naturwissenschaft und Technik".

Seit abi und uni jeweils mit einer neu gestalteten Homepage im Internet vertreten sind, haben sich die Nutzungsmöglichkeiten des breiten Informationsangebots noch deutlich verbessert. Denn hier steht ein Archiv zur Verfügung, in dem sich sämtliche Artikel der letzten sechs Jahre finden und das für Lehrer und Lehrerinnen sogar die Möglichkeit einer schulfachspezifischen Recherche bietet. Bei der redaktionellen Arbeit für die Magazine ist die Praxisnähe besonders wichtig, sowohl beim

Inhalt, wie auch bei der Form. "Es geht uns nicht darum zu beschreiben, wie ein Beruf oder Studiengang in der Theorie aussieht", so Möller, "sondern wie er sich in der konkreten realen Erfahrung von Menschen darstellt." Keine trockenen Berichte, sondern Reportagen, die dem realen Leben möglichst nahe auf den Leib rücken, sind gefragt. Die persönliche, individuelle Dimension der Themen steht im Vordergrund. "Bei den Themen Bildung und Beruf geht es immer um Menschen", fasst Rainer Möller die Philosophie von abi und uni zusammen. Um Menschen, die auf der Suche nach dem richtigen Beruf, nach Informationen und handfesten Arbeitsmarkt -Tipps, und vielleicht auch immer nach ein Stückchen "Berufung" sind. Hans-Jörg Sigwart

Kontakt:   www.abi-magazin.de
www.uni-magazin.de

Willmy Content & Consult
Rainer Möller
Tel.: (0911) 93 77 39-0
E-mail: R.Moeller@WillmyCC.de

Ein Auszug aus dem Magazin RegioPress 03/2004, Seite 6.

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