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01.10.2001 –

NIK-Newsletter - IRS goes USA

Im aktuellen Newsletter berichtet die Nürnberger Initiative für Kommunikationswirtschaft (NIK e.V.) über die Katalogproduktion der IRS für den US-amerikanischen Markt.

Lesen Sie hier den Artikel:

adidas: Katalog geht online in die USA
Die Hochburg des Tiefdrucks war gestern, heute ist die Region Nürnberg ein Zentrum innovativer Mediendienstleister mit internationalem Kundenstamm. Ein Beispiel, wie sich der klassische Druckstandort durch den Einsatz digitaler Technologien gewandelt hat ,ist die Integrated Realization Services GmbH (IRS).

Was ihre Spezialisten in Nürnberg produzieren ,landet z.B. auch online in wenigen Sekunden in Übersee. Die US-Landesgesellschaft der adidas-Salomon AG etwa setzt inzwischen bei der Herstellung ihrer Kataloge auf Cross-Media-Knowhow aus Nürnberg.

Geschäftsfelder wachsen zusammen
Seit 10 Jahren ist IRS auf die Produktion von strukturierten Katalogen spezialisiert. Mit einem Gesamtumfang von 30.000 Seiten werden bei dem aus der klassischen Druckvorstufe hervorgegangenen Mediendienstleister jährlich Produkt-, Industriekataloge und Nachschlagewerke hergestellt. Drucktechnologie und IT sind aber nicht nur bei diesem zur Willmy Print-Media-Gruppe zählenden Mittelständler längst zusammen gewachsen. Insgesamt arbeiten heute im Raum Nürnberg 30.000 Menschen in den 8,6 Milliarden DM Umsatz schweren Geschäftsfeldern Druck, Verlage, AV und Multimedia. Oft sind inzwischen die Grenzen zwischen diesen Bereichen fließend geworden ? und zwar weit über Branchengrößen wie schlott sebaldus hinaus.


König Kunde ist anspruchsvoll
König Kunde gab dabei den Weg für die 23 IRS-Mitarbeiter vor. Just-in-time-Produktion der adidas-Kataloge lautet die Herausforderung für den Nürnberger Mediendienstleister. Dabei kamen der IRS die langjährige Erfahrung im Bereich der automatisierten Katalogerstellung und vor allem der konsequente Einsatz moderner Technologien zu gute. "Bereits vor sechs Jahren haben wir für die deutschsprachige Katalogproduktionen ein Vorgehen konzipiert, das die Erstellungszeiten drastisch verkürzt und die Kosten gesenkt hat," erklärt Geschäftsführer Jan Svihlik. Herzstück dieses Konzeptes ist ein work-flow-orientiertes Datenbanksystem, das IRS selbst auf Basis der Erfahrungen mit klassischen Redaktionssystemen entwickelt hat. "Lange bevor alle von Content Management Systemen (CMS) gesprochen haben, haben wir damit schon ein solches eingesetzt. Darin können die einzelnen Produktverantwortlichen bei adidas zeitnah alle relevanten Produktdaten systematisch pflegen. Ergebnis ist eine qualitativ hochwertige Datenbasis, die für die Katalogerstellung und das Internet zur Verfügung steht", so Svihlik weiter. "Als Folge sind wir nun sehr Nahe an dem Wertschöpfungsprozess von adidas dran ? die Katalogproduktion läuft sozusagen just in time."


Faktor Zeit ist ausschlaggebend
In diesem Jahr kam auch die Produktion der Kataloge für den US-Markt hinzu, die von der Tochtergesellschaft adidas America bisher im eigenen Land produziert wurden. Als Schlüssel zum Erfolg sieht Christof Förtsch, Svihliks Kollege in der IRS-Geschäftsführung, den Faktor Geschwindigkeit. Ein Katalog, sei er gedruckt oder elektronisch auf CD bzw. im Internet publiziert, rangiert in der Wertschöpfungskette zeitlich ganz hinten. Oft sind die Produktinformationen erst zeitgleich mit dem Verkaufsstart vollständig. So steht die Katalogproduktion unter enormen Zeitdruck. IRS nimmt dem Kunden diesen ab und kümmert sich um den gesamten Prozess des Publizierens. Für Tempo sorgt eine beim Kunden eingerichtete Datenbank. Ob als flexibles Baukastensystem, als kundenspezifische Komplettlösung, ob auf der hauseigenen Datenbank aufsetzend, ob Oracle oder schlichte Excel-Files: Zuerst werden die Katalogstrukturen analysiert, eine Datenbankstruktur und Grundlayouts entworfen und damit die Automatisierung des Datenflusses, der vollelektronische Workflow eingeleitet." Ein CMS muss nicht das Denken und die Arbeitsweise des Katalogherstellers, sondern des Produktmanagers nachvollziehen und unterstützen. Produktmanager denken nicht in Seiten, Anordnungen oder Abbildungsgrößen, sie müssen erfolgreiche Produkte kreieren. Als Dienstleister bringen wir dann Produktdaten und Layoutvorgaben professionell zusammen. "Was so einfach klingt, ist hohe Schule, das weiß jeder, der versucht hat, Papier professionell zu bedrucken. IRS hilft dabei die Herkunft aus der klassischen Druckvorstufe. "Wir kommen von der Ausgabeseite", betont er, "nicht das Programmieren ist der Schlüssel, sondern die Daten so aus der Datenbank zu bekommen, dass man damit ein professionelles, mit großen Steuerungsmöglichkeiten ausgerüstetes Satzsystem hochautomatisiert steuern und handhaben kann".


Die Datenflut beherrschbar machen
Geschwindigkeit ist keine Hexerei, sondern erfordert vor allem einen gut durchdachten Workflow. Deshalb arbeitet man mit frei disponierbaren Grundlayouts, in denen der Kunde von Beginn an Artikel einstellen kann. Den Feinschliff besorgt am Ende eine Steuerdatei, die mit den Informationen der Datenbanken und Bildern zusammenfließt und die fertigen Katalogseiten generiert. "DTP-Profis legen dann bei uns noch dort Hand an, wo es notwendig wird", so Svihlik, der für die Produktion verantwortlich ist. "Dank unseres Konzepts sind wir in der Lage, die700 Seiten der drei US-Kataloge mit allen Bild- und Textinformationen innerhalb von 10 Tagen zu generieren. Und dabei wird zwischen uns und den USA nicht ein einziges Fitzelchen Papier ausgetauscht."

http://www.nik-nbg.de/

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